Wie dir Thermotherapie eine sofortige Linderung verschaffen kann!

Der Begriff Thermotherapie beschreibt Wärme- und Kälteanwendungen die durch einen Therapeuten oder durch einen Selbst zur Linderung unterschiedlichster körperlicher und psychischer Symptome durchgeführt werden können.


Diese Therapieform wird sehr gerne in Kombination mit anderen Therapien wie z.B. Massagen empfohlen.



Wärmebehandlungen

wie z.B.:

  • Wärmflasche

  • Kirschkernkissen

  • warme Umschläge/Wickel

  • heiße Rolle

  • Bäder

  • Sauna

  • Moor-/Fangopackung

  • Infrarotlampe/-licht

  • Ultraschall

  • Salben

  • Wärme-Pflaster

  • usw.


wirken entspannend auf deine Muskulatur, sie fördern die Durchblutung durch die Erweiterung der Blutgefäße und regen dadurch deinen Stoffwechsel an - wichtige Stoffe werden rascher ins Behandlungsgebiet transportiert und Abbauprodukte werden wiederum schneller ausgeschieden. Ebenso wird das Bindegewebe durch den erhöhten Stoffwechsel flexibler. Das Ergebnis dieser Prozesse ist eine Schmerzlinderung.



geeignete Anwendungsgebiete der Wärmetherapie sind daher:

  • Muskelverspannungen

  • spastische Paresen (Lähmungen)/Spastik

  • Bewegungseinschränkungen

  • Arthrosen (Gelenksabnützungen)

  • Prolaps (Bandscheibenvorfälle) - NICHT wenn der Nerv bereits stark gereizt ist, hier ist eine Kaltanwendung die sinnvollere Therapieform

  • chronische Gelenksentzündungen - NICHT im akuten Stadium! wie z.B. Rheuma

  • Bauchschmerzen, Reizdarm

  • kalte Füße/generelles Kältegefühl

  • Erkältungssymptome

  • uvm.



Solltest du dir unsicher sein, ob eine Wärmeanwendung in deinem Fall die geeignete Therapieform ist, sprich einfach mit deinem Arzt oder lies dir nachfolgende "Kontraindikationen" durch:

  • akute Gelenksentzündungen

  • akute grippale Infekte

  • Fieber

  • Wunden/Hautirritationen im Behandlungsgebiet

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

  • erhöhter Blutdruck (Hypertonie)

  • Schilddrüsenüberfunktion

  • Tumorerkrankungen

  • erhöhte Blutungsneigung

  • Thrombose

  • Krampfadern (Varizen)

  • Sensibilitätsstörungen (Wärme und Kälte werden vermindert wahrgenommen)


Kälteanwendungen

auch Kryotherapie genannt wie z.B.:

werden hingegen gerne zur kurzzeitigen Durchblutungsminderung verwendet - die Gefäße verengen sich - um so Schwellungen zu reduzieren, ebenso werden Schmerzen (Kälte blockiert vorübergehend Nerven und Schmerzrezeptoren) oder auch Entzündungen minimiert. Bei längeren Kälteanwendungen (15 - 20 min.) ist sogar eine Muskelentspannung möglich.



geeignete Anwendungsgebiete der Kältetherapie sind daher:

  • Prellungen

  • Zerrungen

  • Knochenbrüche

  • Fersensporn (akut)

  • Tennis-/Golferarm (akut)

  • Entzündungen

  • Arthrose (Gelenksabnützungen, akut)

  • Morbus Bechterew

  • Neurodermitis (Hauterkrankung)

  • Psoriasis (Schuppenflechte)

  • Multiple Sklerose

  • nach Operationen



Solltest du dir unsicher sein, ob eine Kälteanwendung in deinem Fall die geeignete Therapieform ist, sprich einfach mit deinem Arzt oder lies dir nachfolgende "Kontraindikationen" durch:

  • Kryoglobulinämie (erhöhte Menge an Antikörpern im Blut)

  • Kälteurtikaria (durch Kälte werden juckende Quaddeln gebildet)

  • gewisse Durchblutungsstörungen (Minderdurchblutung)

  • Sensibilitätsstörungen (Wärme und Kälte werden vermindert wahrgenommen)

  • usw.


ACHTUNG:

Durch eine Kryotherapie ist es möglich, dass sich der Blutdruck erhöht und sich die Herzfrequenz minimiert. Daher ist Vorsicht bei Menschen mit Hypertonie (erhöhter Blutdruck) und Herzinsuffizienz (Herzschwäche) geboten.

Vermeide einen direkten Hautkontakt um so Erfrierungen zu verhindern - verwende einfach ein Stofftuch um z.B. deinen Eispack einzuwickeln.

Auch bei Kindern, älteren Menschen oder generell Personen die sehr kälteempfindlich ist, sind Kältetherapien mit Vorsicht zu genießen.



Ich wünsche dir viel Spaß & Erfolg!

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Welser Straße 18, 4702 Wallern a.d. Trattnach

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