Beschwerden deines Bewegungsapparates durch die richtige Atmung ganz einfach selbst lindern!

Aktualisiert: Nov 17

Frische saubere Luft und somit Sauerstoff ist für unseren Körper essentiell, das bedeutet lebensnotwendig. Dies wird dir vermutlich bereits bekannt sein.


Aber ist dir auch bewusst, dass ein Sauerstoffmangel oder auch ein falscher Atemrhythmus - d.h. die Ein- und Ausatmung dauert unterschiedlich lange - Auswirkungen auf deinen Bewegungsapparat haben kann?

Das liegt daran, dass deine Muskeln Sauerstoff benötigen um problemlos Arbeiten zu können.

Wir sprechen hier von der aeroben Energiegewinnung, das heißt dass Sauerstoff zur Energiegewinnung verwendet wird.


Zu wenig Sauerstoff/die falsche Atmung kann also ebenso zu Beschwerden des Bewegungsapparates führen wie viele andere Faktoren.


Überprüfe deinen eigenen Atemrhythmus

Beobachte doch einmal deinen natürlichen Atem.

Welche Phase ist länger? Die Einatmungs- oder die Ausatmungsphase?

Bei den meisten vermutlich die Einatmungsphase. Dabei ist doch die Ausatmungsphase genau so wichtig, um das im Körper entstandene CO2 auszuscheiden.


Tipp 1:

Versuche die Dauer der Ausatmungsphase der Dauer der Einatmungsphase anzupassen. Übung macht den Meister.


Tipp 2:

Begebe dich in eine "aufrechte" Position, egal ob stehend oder liegend. Lass all deine Muskeln locker hängen, entspanne dich und lege deine Hände ganz sanft auf deinen Bauch und deine Brust.


  • Versuche nun durch die Nase (langer Atemweg: zur Filterung, Erwärmung und Befeuchtung der Luft) tief und langsam - zuerst in den Bauch (Zwerchfellatmung - dient auch der "Organ-Massage") und erst dann in den Brustkorb - einzuatmen. Solange bis du das Gefühl hast, dass deine Lungen voll sind und keine weitere Einatmung mehr möglich ist.

  • Im Gedanken atmest du dann weiter ein. Stell dir diesen Vorgang einfach bildlich vor.

  • Atme danach langsam durch den Mund aus. Versuche dabei die Ausatmung länger durchzuführen, als die Einatmung. Hierbei sollte sich zuerst dein Bauch völlig senken und erst dann dein Brustkorb. Du kannst die Ausatmung verlängern in dem du gegen Ende der natürlichen Ausatmung den Nabel zusätzlich nach innen ziehst (Bauch anspannen).

  • Nach der Ausatmung ist eine kurze Atempause sinnvoll um Ruhe in den Rhythmus zu bringen und vollständig loszulassen, bevor du diese Übung wiederholst.

Wiederhole dies bitte nur etwa 8-10 mal für das richtige Verhältnis von CO2 und O (Sauerstoff).


Viel Spaß & Erfolg!



ACHTUNG: Die Brustatmung kann unser Zwerchfell auf Dauer stark "belasten", da dieses bei dieser Art von Atmung zu wenig beansprucht wird. Als wichtigster Atemmuskel ist das Zwerchfell für ein gesundes Leben jedoch äußerst bedeutsam.

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